Das Kulturarchiv Oberengadin ist eine öffentliche Institution, die Dokumente zur Kultur des Engadins sammelt und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt. Das Kulturarchiv Oberengadin wurde 1988 als Verein ins Leben gerufen, um eine Stätte für die Aufbewahrung der Dokumente zur Engadiner Geschichte zu werden. Das Kulturarchiv Oberengadin ist durch private Initiative entstanden und der Verein Kulturarchiv Oberengadin ist für die Institution verantwortlich. Die Oberengadiner Gemeinden, Kanton, Bund, Stiftungen und Private unterstützen das Archiv finanziell.

 

Mission Statement
Sammlungskonzept

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Unsere Videos Einblick in die Bestände des Kulturarchivs Oberengadin

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Das Online-Inventar

Die Bestände des Kulturarchivs Oberengadin sind digital erfasst, teils detailliert und teils summarisch. Einige sind mit Abbildungen illustriert. Durch eine Suchfunktion können Sie in unserem Online-Archiv Informationen zu verschiedenen Themen finden, wenn nötig können Sie dann mit dem Archiv Kontakt aufnehmen um bestimmte Archivalien einzusehen oder weiterführende Angaben zu erhalten.

Öffnungszeiten 

Das Kulturarchiv Oberengadin ist für die Archivnutzung und Forschung auf Voranmeldung zugänglich.
Wir stehen Ihnen zu folgenden Bürozeiten per E-Mail oder telefonisch zur Verfügung:
Montag bis Freitag von 9 – 12 Uhr und 14 – 18 Uhr.

Zurzeit finden keine Führungen im Kulturarchiv Oberengadin statt.
Diese bieten wir Ihnen gerne wieder mit der Neueröffnung unseres Kulturarchivs in der Chesa Planta in Zuoz an.

Kontaktadresse Geschäftsstelle Kulturarchiv
Kulturarchiv Oberengadin, Chesa Planta, CH-7503 Samedan
,
  081 852 35 31  
Kurt Gritsch (Leiter des Vereins Kulturarchiv Oberengadin), Gian-Nicola Bass (Media-Verantwortlicher und Inventarisation), Andrea Schmid (Administration).


Die Dörfer im Engadin um die Jahrhundertwende
Im Rahmen der Ausstellung Splendur e Sumbriva - Licht und Schatten zeigt das Kulturarchiv Oberengadin/Archiv Culturel d'Engiadin' Ota historische Aufnahmen von Engadiner Ortschaften. Das Besondere: Der Begriff "Lichtbild" wird hierbei wörtlich genommen. Die Bilder sind als Negative in einem abgedunkelten Raum aufgehängt. Erst, wenn die Besucherinnen und Besucher die Bilder mit der Taschenlampenfunktion ihrer Handys anleuchten, offenbaren sie ihr Geheimnis - aber das Dunkle zeigt sich hell, das Helle dunkel. Dieses reizvolle Spiel mit unserer Wahrnehmung lädt zur Reflexion über Bild und Abbild, Licht und Schatten - splendur e sumbriva ein.

15. Juni – 18. April 2025
Tuor Planta, Stradun 92, 7524 Zuoz ⎹⎹ Dienstag bis Freitag, 14 – 17 Uhr

Hier geht es zu unserem Video: LICHT - SPIEL - HAUS

Nach über 30 Jahren in Samedan, plant das Kulturarchiv Oberengadin den Umzug in die Chesa Planta in Zuoz mit mehr Platz, besseren klimatischen Bedingungen und Räumlichkeiten für Ausstellungen. Weitere Informationen finden Sie  hier

Or da RTR Telesguard dals 27.03.2024

Il museum cultural da l'Engiadin'Ota fa midada

Sche 230'000 archivalias ston far midada
L’archiv cultural da l’Engiadin’Ota ha gì success durant ils ultims passa 30 onns. El è creschì e daventà creschì. Perquai sto el far midada – midada da Samedan a Zuoz. Las lavurs dal far midada èn en plaina acziun e quai dovra surtut buna planisaziun ed organisaziun.



Communicaziun a las medias
Lucian Schucan nouv president, Kurt Gritsch nouv mneder
da l’Archiv culturel d’Engiadin’Ota

In lur radunanza annuela haun ils commembers da la societed da l’Archiv culturel d’Engiadin’Ota elet üna nouva suprastanza chi consista da Madlaina Bundi (istoricra), Andri Donatsch (pittur), Riet Ganzoni (giurist), Silvio Margadant (archivar), Florio Puenter (fotograf), Gian-Reto Rainalter (architect), Lucian Schucan (econom), Rico Valär (romanist).

Lucian Schucan neuer Präsident, Kurt Gritsch neuer Leiter
des Kulturarchivs Oberengadin

In ihrer Jahresversammlung haben die Mitglieder des Vereins Kulturarchiv Oberengadin einen neuen Vorstand gewählt, der nun aus folgenden Mitgliedern besteht: Madlaina Bundi (Historikerin), Andri Donatsch (Maler), Riet Ganzoni (Jurist), Silvio Margadant (Archivar), Florio Puenter (Fotograf), Gian-Reto Rainalter (Architekt), Lucian Schucan (Ökonom), Rico Valär (Romanist).

Die vollständige Medienmitteilung finden Sie hier

VIDEO SHOWCASE

Einblick in die Bestände und Eigenproduktionen des Kulturarchiv Oberengadin

Die Kurzfilme mit Deskription können auch in der Rubrik Archiv - Filme angesehen werden.


Am 19. September 2020 wurde im Hotel Reine Victoria in St. Moritz der 100. Geburtstag von Vico Torriani gefeiert. Die Gala wurde mit viel Musik, Gesang, Vorlesung und der neu erschienenen Biografie gefeiert. Auch gab es am Gala Abend die symbolische Übergabe an das Kulturarchiv Oberengadin, dies in Form der Bambi Auszeichnung.

Die zahlreichen Preise, Plakate, Filme, Fotos, Schallplatten, seine Gitarre und Hut sowie viele Zeitungsartikeln befinden sich nun im Kulturarchiv Oberengadin. Momentan wird der Bestand genau inventarisiert und ab nächstes Jahr ist der Bestand vor Ort sowie auch im Online Archiv zugänglich. 
Spezialanfragen können bereits jetzt angenommen werden und die Einsicht in das Material Sammlung ist möglich.


Hier geht es zu unserem Video: Vico Torriani, Oh mein Papa

Torrianis Biografie können Sie  hier bestellen.



Der Filmemacher Gian-Nicola Bass und die Kunsthistorikerin Dora Lardelli verbinden im Film die Werke und die Umgebung von Elvezia Michel mit den gebliebenen Erinnerungen der Leute, welche die Künstlerin noch selbst gekannt oder von ihr etwas gehört haben.

Vor einigen Jahren, als das Kulturarchiv Oberengadin ca. 50 Bilder und Hunderte von Zeichnungen und Skizzen übernahm, war Elvezia Michel (1887 - 1963) noch eine Unbekannte. Die Künstlerin hatte einen ganzen Teil ihres Lebens im Estrich ihres Hauses
in Borgonovo versteckt: Jenen einer höchst begabten Künstlerin.

Elvezia Michel ist in Lisieux in der Normandie in einer Zuckerbäckerfamilie geboren. Bald zieht sie mit ihrer Familie nach Davos,
dem Geburtsort des Vaters. Oft ist sie auch in Borgonovo, der Heimat ihrer Mutter Agostina Baldini. Elvezia Michel nimmt in Mailand Zeichenunterricht und besucht die Kunstakademien in München, Paris und London. Sie heiratet Giuseppe Mascarini aus Mailand, ihren früheren Zeichenlehrer. Nach der Scheidung kehrt sie nach Borgonovo zurück. Im Bergell malt sie immer weniger und widmet sich immer mehr der Weberei und kirchlichen Aufgaben.

Im Bergell sind die Erinnerungen an eine elegante Dame, die mit weissen Handschuhen und einem Sonnenschirm spazieren ging, wach geblieben. In Mailand, im Haus wo sie wohnte sind heute noch Spuren ihrer früheren Präsenz als Künstlerin spürbar.

Links
https://www.bregaglia.ch/de/artipasto
https://www.bregaglia.ch

• Sprache Film: Bergellerisch und Italienisch mit deutschen Untertiteln


Die erzählte Geschichte wird zur neuen Geschichte, egal ob „wahr“ oder nicht Erinnerung wird Geschichte, Erzählung, Märchen.

Antonietta hat die richtigen „Eigenschaften“ um die Hauptfigur der vielen Geschichten, die man über sie erzählt, zu sein: Geboren in Roticcio, ein Dörfchen im Bergell, wo man normalerweise „nicht lebt “, eine fantasievolle Schriftstellerin, eine Frau, zweimal verheiratet, geschieden, eine Schwester die sich in die Maira hinunterstürzt, die letzten Jahre in einer psychiatrischen Klinik in Mendrisio, ein Sohn der schreibt, allein zu Hause lebt, erst spät verheiratet.

Briefe, Fotos und Dokumente in Archivsschachteln verbannt, bekommen zusammen mit den Erinnerungen der Leute plötzlich neues Leben.


Das Buch „Fast ein Volk von Zuckerbäckern? Bündner Konditoren, Cafetiers und Hoteliers in europäischen Landen bis zu Ersten Weltkrieg“ (Verlag Neue Zürcher Zeitung, 1985) von Dolf Kaiser ist durch das Kulturarchiv Oberengadin in digitaler Form zugänglich.  Download als PDF
Wir danken den Copyright-Inhabern, dem Verlag Neue Zürcher Zeitung und den Nachkommen von Dolf Kaiser für die Bereitschaft, das Dokument zur Nutzung zur Verfügung zu stellen.

Angefügt finden Sie ebenso das Ergänzungsheft „Neues von den Zuckerbäckern aus Graubünden. Nachtrag zu einer Bestandesaufnahme“ (aus Archiv für Familienforschung, 2001, 1-68) worin Sie weitere Angaben finden können. Wir danken dem C.A. Starke Verlag a.d. Lahn und den Nachkommen ebenfalls für die Freundlichkeit, das Dokument nutzen zu dürfen.  
Wir bitten Sie, die Copyright-Gesetze zu beachten.

In beiden digitalisierten Publikationen können Sie nach Schlagwort suchen und werden sicher Interessantes zu den Bündner Zuckerbäckern im Ausland und den Familien Graubündens ausfindig machen.
Die Forschungsgrundlagen von Dolf Kaiser bestehend aus zahlreichen Manuskripten, Fotografien, Stammbäumen, seltenen Publikationen etc. befinden sich im Kulturarchiv Oberengadin. Sie finden diese unter www.kulturarchiv.ch, Suche im Archiv, Bestände Dolf Kaiser, ID-200149 und ID-4202618 und in unserem Archiv, das wir gerne für Sie öffnen.


Ein 37-minütiger Film zeigt Dokumente aus der Zeit der Entstehung bis heute: Fotografien von Landschaften und Leuten des Engadins, zu den Arbeiten und den Ausstellungen des Kulturarchivs, den verschiedenen Besuchern, aber auch zu den vielen Entdeckungen von Dokumenten wie Belle-Epoque-Schablonen, Laterna-Magica-Glasplatten, kunstvoll gestaltete Herbarien, Zeichnungen von Künstlerinnen und Künstlern, handgeschriebene Briefe, usw.


Dem Kulturarchiv Oberengadin wurde am 2. Juni 2017 aus dem Nachlass Erika Suter-Bänziger ein repräsentatives, gerahmtes Ölbild des einheimischen Malers Tommaso Frizzoni übergeben: „Celerina und San Gian“. Der taubstumme, in Celerina und Bergamo wohnhaft gewesene Künstler malte mehrere Versionen dieses Themas. Die erste Fassung ist aus dem Jahr 1797 und gilt als erstes Landschaftsgemälde Graubündens. Die dem Kulturarchiv Oberengadin geschenkte Fassung könnte - am Baumwuchs geschätzt - aus der Zeit um 1830 stammen. Im Vordergrund ist ein Holztransport zu erkennen, vom Berninapass herkommend ein Säumerzug mit Veltliner Wein. Im Zentrum sitzt ein Maler mit Blick auf die Szenerie des Dorfes Celerina und Crasta.


 

 

Autorin: Dora Lardelli, lic. phil. Kunsthistorikerin

Eine Publikation des Instituts für Kulturforschung Graubünden ikg, Chur

Herausgeber: Kulturarchiv Oberengadin, Samedan
Verlag: Skira, Mailand und Genf, 2010
336 Seiten, 290 Abbildungen, 28x24 cm,
italienische und deutsche Ausgabe
Verkaufspreis: Fr. 95.00

Das Buch ist das Ergebnis einer Forschungsarbeit der Kunsthistorikerin Dora Lardelli über die künstlerische Ausstattung von Hotels im Engadin beim Institut für Kulturforschung Graubünden.

Der reichhaltig bebilderte Buchband zeigt, wie die faszinierenden Interieurs der Engadiner Hotels in einem Spannungsfeld zwischen einheimischer Tradition und Einflüssen aus ganz Europa - insbesondere aus Italien, Österreich, Deutschland, Frankreich, Belgien, England, aber auch Marokko und dem Fernen Osten - stehen. Mutige Hotelpioniere beauftragten die besten Architekten und Künstler, Hotels zu errichten und kunstvoll auszustatten um möglichst alle Wünsche der Gäste zu erfüllen. Noch heute bietet sich im Engadin die Gelegenheit, die Hotels mit ihrer ehemaligen Ausstattung zu erleben.

Der Titel „The Magic Carpet“ spielt auf die reiselustige, vermögende Gesellschaft an, für welche die Hotels ausgestattet wurden. Das auf abenteuerliches Reisen zutreffende Motiv des fliegenden Teppichs kommt auf einem alten Reiseplakat vor, das in einem Engadiner Estrich gefundenen wurde, und mit den Worten
"A COOK'S TICKET - LIKE THE MAGIC CARPET WILL TAKE YOU ANYWHERE YOU WISH" wirbt.

Im Rahmen der langjährigen Forschungsarbeit von Dora Lardelli konnten zahlreiche in Vergessenheit geratene Künstler aus der Vergangenheit zurückgeholt werden, die in diesem Buch erstmals wieder vorgestellt werden. Unter den vielen Dekorationsmalern aus ganz Europa finden sich auch einige Einheimischen wie Kaspar Donatsch und Jachen Alfred Squeder. Ansichten der Innenräume, der Fassadendekorationen, aber auch die farben- und formenreichen Originalentwürfe und Vorlageblätter illustrieren die  Modeströmungen der künstlerischen Ausstattung der Engadiner Belle Epoque.


Fredy Wissel war der erste Schweizer Gletscherpilot. Seine erste Landung war 1952 auf Corviglia. Bis 1964 rettete er über 100 Leute und erhielt dafür etliche Auszeichnungen. Für seine pionierhaften Rettungseinsätze wurde ihm das „Diplome Paul Tissandier“, die höchste Auszeichnung für einen Piloten, verliehen.

Fredy Wissel hat zusammen mit Fritz Bühler die Schweizerische Rettungsflugwacht gegründet. Der bekannte Walliser Flugpionier Herrmann Geiger absolvierte bei Fredy Wissel Flugstunden. Die Ski für die Gletscherlandungen von Wissels Flugzeugen stellte ein Schreiner aus St. Moritz her. Um auf dem Gletscher zu landen brauchte es viel Mut: So musste man im Schnee statt bremsen, wie auf einer aperen Landepiste, Vollgas geben.
Es kam auch zu verschiedenen Bruchlandungen. Die Flugmaschinen konnten meistens nicht repariert werden, weil sie oft ganz zerstört waren. Man warf die Teile in eine Gletscherspalte und kaufte auf Versicherungskosten eine neue Maschine.

 


 

Führungen durchs Wohnmuseum Chesa Planta Samedan

Sommer 2024:
9. Juli bis 15. Oktober 2024 (voraussichtlich), jeden Donnerstag 15.00 Uhr,
 oder nach Vereinbarung (Sonn- und Feiertage geschlossen),  
081 852 12 72

Erwachsene Fr. 10.00, Kinder und Studenten Fr. 5.00

 

Biblioteca Rumantscha Chesa Planta Samedan

Öffnungszeiten:
Ab Dezember wieder offen jeweils Freitag 14.00 bis 17.00 Uhr
und Samstag 12:30 bis 16:30
oder nach Vereinbarung:  
076 291 66 32,  

 

Ateliers
Turo Pedretti (1896–1964)
Giuliano Pedretti (1924-2012), Celerina

Öffnungszeiten:
Winter 2024, jeweils 15-18 Uhr
Januar 5. / 12. / 26. Februar 9. / 16. / 23. März 8. / 15. / 22.
23. Februar 2024 : Feier zum 100. Geburtstag von Giuliano Pedretti

www.turopedretti.ch
www.giulianopedretti.ch

Zusätzliche kunsthistorische Führungen auf Anfrage:
Ulrich Suter   041 917 03 08
Kulturbüro KUBUS Sils-Maria,  081 826 52 24

 

Atelier Segantini, Maloja

New Discoveries
Mario & Casa Segantini

Winter 2023/2024
30.Dezember - 7. April 2024, jeweils Samstags und Sonntags 16-18 Uhr
Apertura:
30.12.2023 - 7.4.2024 sabato e domenica, ore 16-18
Führungen und zusätzliche Öffnung auf Voranmeldung
Visite guidate e apertura speciale su richiesta

Weitere Infos: http://www.segantini.org
Kontakt:
081 824 33 54 oder 079 365 58 65