Das Kulturarchiv Oberengadin sammelt die Dokumente zur Kultur des Engadin und stellt sie der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Öffnungszeiten 
Das Kulturarchiv Oberengadin ist für die Archivnutzung und Forschung auf Voranmeldung zugänglich.
Wir stehen Ihnen zu folgenden Bürozeiten per E-Mail oder telefonisch zur Verfügung:
Montag bis Freitag von 9 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr.

Führungen
Führungen durch das Archiv finden jeweils donnerstags von 16 - 17 Uhr auf Voranmeldung statt. Als Eintritt wird eine Kollekte erhoben. guidas(at)kulturarchiv.ch Forschungsanfragen retscherchas(at)kulturarchiv.ch Fotoarchiv media(at)kulturarchiv.ch Bibliothek biblioteca(at)kulturarchiv.ch

Das Online-Inventar Die Bestände des Kulturarchivs Oberengadin sind digital erfasst, teils detailliert und teils summarisch. Einige sind mit Abbildungen illustriert. Durch eine Suchfunktion können Sie in unserem Online-Archiv Informationen zu verschiedenen Themen finden. Wenn nötig, können Sie mit dem Archiv Kontakt aufnehmen, um bestimmte Archivalien einzusehen oder weiterführende Angaben zu erhalten.

Kontaktadresse Geschäftsstelle Kulturarchiv
Kulturarchiv Oberengadin, Chesa Planta, Plaz 12, CH-7524 Zuoz

  081 852 35 31

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Führungen Reglement Kulturarchiv Oberengadin

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Unsere Videos Einblick in die Bestände des Kulturarchivs Oberengadin


Das Kulturarchiv Oberengadin beherbergt in den geschichtsträchtigen Gemäuern der Chesa Planta Zuoz eine Vielzahl von Dokumenten und Objekten, die das historische Gedächtnis der Region abbilden. Bei der „Spurensuche im Kulturarchiv“ können sich Schülerinnen und Schüler ab 10 Jahren detektivisch mit verschiedensten „geheimnisvollen Gegenständen“ auseinandersetzen und ihre verborgene Geschichte aufdecken. Die Spurensuche führt dabei durch verschiedenste Räumlichkeiten des Archivs, vom Suler zum Fotoarchiv, in den Talvo, zur Bibliothek und bis hinauf zum obersten Stockwerk, sodass auch das historische Haus selbst mit seinen Besonderheiten Teil des Gesamterlebnisses wird. 

Gruppengrösse: maximal 16 Schülerinnen und Schüler gleichzeitig, Anwesenheit der Begleitpersonen erwünscht

Alter: ab 10 Jahren

Dauer: 80 - 90 Minuten 

Kosten: für Schulen aus Graubünden ist das Angebot kostenlos, für Schulen von ausserhalb bieten wir individuelle Lösungen an

Erforderliche Vorkenntnisse: keine

Weitere Informationen und Anmeldung:


Umbau Chesa Planta Zuoz

Mehrjährige Baudokumentation

In diesem Video konnten wir den Umbau der Chesa Planta, Zuoz in den letzten Jahren von 2021 bis 2024 mit großem Interesse verfolgen und filmisch dokumentieren.


Die Dörfer im Engadin um die Jahrhundertwende
Im Rahmen der Ausstellung Splendur e Sumbriva - Licht und Schatten zeigte das Kulturarchiv Oberengadin/Archiv Culturel d'Engiadin' Ota historische Aufnahmen von Engadiner Ortschaften. Das Besondere: Der Begriff "Lichtbild" wird hierbei wörtlich genommen. Die Bilder sind als Negative in einem abgedunkelten Raum aufgehängt. Erst, wenn die Besucherinnen und Besucher die Bilder mit der Taschenlampenfunktion ihrer Handys anleuchten, offenbaren sie ihr Geheimnis - aber das Dunkle zeigt sich hell, das Helle dunkel. Dieses reizvolle Spiel mit unserer Wahrnehmung lädt zur Reflexion über Bild und Abbild, Licht und Schatten - splendur e sumbriva ein.

Hier geht es zu unserem Video: LICHT - SPIEL - HAUS


Elvezia Michel ist in Lisieux in der Normandie in einer Zuckerbäckerfamilie geboren. Bald zieht sie mit ihrer Familie nach Davos, dem Geburtsort des Vaters. Oft ist sie auch in Borgonovo, der Heimat ihrer Mutter Agostina Baldini. Elvezia Michel nimmt in Mailand Zeichenunterricht und besucht die Kunstakademien in München, Paris und London. Sie heiratet Giuseppe Mascarini aus Mailand, ihren früheren Zeichenlehrer. Nach der Scheidung kehrt sie nach Borgonovo zurück. Im Bergell malt sie immer weniger und widmet sich immer mehr der Weberei und kirchlichen Aufgaben.

Im Bergell sind die Erinnerungen an eine elegante Dame, die mit weissen Handschuhen und einem Sonnenschirm spazieren ging, wach geblieben. In Mailand, im Haus wo sie wohnte sind heute noch Spuren ihrer früheren Präsenz als Künstlerin spürbar.

Links
https://www.bregaglia.ch/de/artipasto
https://www.bregaglia.ch

• Sprache Film: Bergellerisch und Italienisch mit deutschen Untertiteln


Das Buch „Fast ein Volk von Zuckerbäckern? Bündner Konditoren, Cafetiers und Hoteliers in europäischen Landen bis zu Ersten Weltkrieg“ (Verlag Neue Zürcher Zeitung, 1985) von Dolf Kaiser ist durch das Kulturarchiv Oberengadin in digitaler Form zugänglich.  Download als PDF
Wir danken den Copyright-Inhabern, dem Verlag Neue Zürcher Zeitung und den Nachkommen von Dolf Kaiser für die Bereitschaft, das Dokument zur Nutzung zur Verfügung zu stellen.

Angefügt finden Sie ebenso das Ergänzungsheft „Neues von den Zuckerbäckern aus Graubünden. Nachtrag zu einer Bestandesaufnahme“ (aus Archiv für Familienforschung, 2001, 1-68) worin Sie weitere Angaben finden können. Wir danken dem C.A. Starke Verlag a.d. Lahn und den Nachkommen ebenfalls für die Freundlichkeit, das Dokument nutzen zu dürfen.  
Wir bitten Sie, die Copyright-Gesetze zu beachten.

In beiden digitalisierten Publikationen können Sie nach Schlagwort suchen und werden sicher Interessantes zu den Bündner Zuckerbäckern im Ausland und den Familien Graubündens ausfindig machen.
Die Forschungsgrundlagen von Dolf Kaiser bestehend aus zahlreichen Manuskripten, Fotografien, Stammbäumen, seltenen Publikationen etc. befinden sich im Kulturarchiv Oberengadin. Sie finden diese unter www.kulturarchiv.ch, Suche im Archiv, Bestände Dolf Kaiser, ID-200149 und ID-4202618 und in unserem Archiv, das wir gerne für Sie öffnen.


Dem Kulturarchiv Oberengadin wurde am 2. Juni 2017 aus dem Nachlass Erika Suter-Bänziger ein repräsentatives, gerahmtes Ölbild des einheimischen Malers Tommaso Frizzoni übergeben: „Celerina und San Gian“. Der taubstumme, in Celerina und Bergamo wohnhaft gewesene Künstler malte mehrere Versionen dieses Themas. Die erste Fassung ist aus dem Jahr 1797 und gilt als erstes Landschaftsgemälde Graubündens. Die dem Kulturarchiv Oberengadin geschenkte Fassung könnte - am Baumwuchs geschätzt - aus der Zeit um 1830 stammen. Im Vordergrund ist ein Holztransport zu erkennen, vom Berninapass herkommend ein Säumerzug mit Veltliner Wein. Im Zentrum sitzt ein Maler mit Blick auf die Szenerie des Dorfes Celerina und Crasta.